Astellerons Tagebuch – Neufassung

Nach weiterer Überlegung bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die gepostete Neufassung von Astellerons Tagebuch, so auch nicht funktioniert. Warum?
- Bevor die Feuerinsel versank war der Test of Princicples schon fertig und von LB persönlich abgesegnet (s. Erethians Einführung)
- Die Golems A&B sind integraler Bestandteil des Tests (Love) - sie müssen also ebenso wie Astellerons Tagebuch vor Untergang der Insel geschaffen worden sein
- Erethians Einführung gibt ein paar weitere Rahmenbedingungen vor:
+ geschrieben unter Wasser
+ Luftkuppel erschaffen von Astelleron
+ Der Drachenunfall, der Adjar zerschmetterte, ereignete sich erst kürzlich, während Erethian vor Ort war
- Das Buch Stein von Castambre wurde NICHT auf der Insel geschrieben, trotzdem ist es da (aus dem Buch)
- Plus: Adjar kennt das Buch (aus dem Dialog)

Das Logbuch kann also nicht (nur) unter Wasser geschrieben worden sein und der „Horizont“ war schon ok….nur der ganze Rest irgendwie nicht

Das einzige Szenario, das mir einfällt, dass alle Prämissen berücksichtigt ist dieses:
- Astelleron ist nach Erschaffung der Golems und Fertigstellung des Tests noch auf der Insel, als diese plötzlich untergeht.
- Er kann nicht fliehen und erschafft stattdessen die Kuppel aus Luft.
So ist er auf der Insel gefangen, einsam und stirbt irgendwann an Altersschwäche
- Das Buch wurde über Wasser begonnen und auf seine alten Tage unter Wasser beendet
- Sehr viel später kann Erethian mithilfe von Seeschlangen auf die Insel gelangen auf der die Luftkuppel noch besteht. Da er die Insel wieder heben will, bringt er neben einigen Zauberutensilien auch das Buch "Der Stein von Castambre" mit
- Er trifft auf der Insel auf die beiden Golems, diese erfahren von dem Buch bevor der Drachen angreift und Adjar erschlägt.

Ich habe also die Dialoge von Adjhar und Bollux entsprechend geändert und das Tagebuch von Astelleron etwas umgestellt und umgeschrieben. Dort steht nun zu lesen:


... Ich bin völlig aufgekratzt! Heute, als ich auf der Hauptinsel war, kam ich zufällig an einem Baum vorbei. Während dies selbst nicht ungewöhnlich ist, bemerkte ich jedoch, dass dieser Baum nicht im Boden wurzelte, sondern aus einem Felsen heraus wuchs. Gleichsam ungewöhnlich waren die fünf Stelen, die den Felsen in ihrer Mitte in exakt gleichem Abstand umgaben. Sie erweckten durchaus den Eindruck, die Eckpunkte eines fünfzackigen Sterns darzustellen.~Und dann fiel mir endlich ein, was ich da genau gefunden hatte: den legendären Stein von Castambre. Selbst, wenn mir der Baum, der aus dem Stein heraus spross, nicht aufgefallen wäre, das Pentagramm der umgebenden Steine hätte ihn verraten...~
... Der erste Test war erfolgreich. Ich benutzte eine Spitzhacke um ein wenig des Felsens abzuschlagen. Das austretende Blut hat mich zuerst erschreckt, da ich aber keinen Wehlaut vernehmen konnte, fuhr ich mit meinem Vorhaben fort. Als nächstes werde ich das Buch konsultieren, um festzulegen, was weiter zu tun ist...
... Ich fürchte, ich werde im Moment nur wenig Zeit haben, dieses Tagebuch zu führen. Mir ist bewusst, dass ein wahrer Wissenschaftler vermutlich seine Taten mit größtmöglicher Genauigkeit und Sorgfalt dokumentieren würde, aber die Menge an Arbeit, die ich täglich zu bewältigen habe, erschöpft mich einfach zu sehr, um mich um solcherlei Nebensächlichkeiten zu kümmern. Zudem, so hörte ich, wird Lord British höchstselbst die Fertigstellung der Prüfungen überwachen. Ich muss Erfolg haben...
... Ich habe es vollbracht! Meine beiden neuesten Golems vermögen tatsächlich zu sprechen! Und sie äußern tatsächlich eigene Gedanken – sie plappern nicht nur meine eignen nach. Die Anweisungen in dem Buch stimmen tatsächlich. Bollux, mein erster Versuch, war erfolgreich, obschon meine fehlende Erfahrung ihn weniger intelligent werden ließ, als ich es mir gewünscht hätte. Aber wie dem sei, sein "Bruder" Adjhar profitierte von den Erfahrungen des ersten Versuchs und kann völlig normal sprechen. Während ich hier sitze und dies zu Papier bringe, kann ich die beiden hinten über die Fische reden hören. Ich muss jetzt wieder zu ihnen und mit ihnen reden. Ist es nicht seltsam? Die Aussichten scheinen gar nicht mehr so trübe...~
Ich fühle mich einsam auf dieser Insel. Seit sie im Meer versank, habe ich außer meinen Golems habe ich niemanden mit dem ich sprechen kann; niemanden mit einer Persönlichkeit. Selbst die Tiere, die überlebten, als ich während des Untergangs die Luftkuppel erschuf, verbringen ihre Zeit lieber drüben auf der Hauptinsel. Sicher, ich hätte mich retten können, doch was wäre dann aus meinen "Kindern" geworden?~So starre ich nun jeden Tag auf die Wand aus Wasser vor mir und verliere mich in der dunklen Schönheit des Meeres um mich herum. Vor Fremden ist mir in meiner Kuppel aus Luft hier unten nicht bange: entweder treffe ich den Avatar oder aber die Golems, die ich erschaffen habe, um die Schreine zu schützen, werden sich etwaig feindlich gesinnter Besucher annehmen...

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